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Wie in allen deutschen Landen verbreitete sich die Lehre Martin Luthers auch in der Mark Brandenburg in der gesamten Bevölkerung. Joachim II. ließ dieser Entwicklung freien Lauf und nutzte die Gelegenheit, durch die Einziehung kirchlicher Güter seine verschwenderische Hofhaltung zu finanzieren, trat aber selbst erst 1563 zur neuen Lehre über.

Die von ihm erteilte Erlaubnis, das Abendmahl in beiden Gestalten zu nehmen ( 1539 ), wurde die Grundlage der irrtümlichen Überlieferung, der Kurfürst habe sich am 1. November 1539 in der Spandauer Nicolaikirche öffentlich durch das Abendmahl von Brot und Wein zur lutherischen Lehre bekannt und damit offiziell die Reformation in der Mark Brandenburg eingeführt.

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Joachim