Der Aufstieg Brandenburg-Preußens zur Großmacht im 17. Jhd. wurde zielstrebig vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm verfolgt.

Friedrich Wilhelm, später "Der Große Kurfürst" genannt, siedelte als Wiederaufbaumaßnahme nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges in der Mark Brandenburg viele Niederländer und friesische Bauern an. Am 3. November 1646 heiratete Friedrich Wilhelm die niederländische Prinzessin Louise Henriette. Damit entstand eine enge Verbindung zwischen Brandenburg-Preußen und den Niederlanden. Unter seiner Regentschaft entstand in der nördlichen Umgebung Berlins ein repräsentatives Schloß, das nach der Herkunft seiner Gattin (Nassau-Oranien) Oranienburg genannt wurde. Der Name geht später auch auf die Siedlung bzw. spätere Stadt über. 1685 rief der Große Kurfürst die aus Frankreich um ihres Glaubens willen geflüchteten Hugenotten in sein Land. 1690 war jeder dritte Berliner ein Franzose.

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