Am 9. Mai 1688 stirbt der Große Kurfürst, sein Nachfolger wird sein Sohn, Kurfürst Friedrich III.

Von schwächlicher Natur, aber mit der festen Willenskraft seines Vaters ausgestattet, besaß er eine Vorliebe für äußeren Glanz. So berief er an seinen Hof den bedeutendsten Künstler des europäischen Barock, den Architekten und Bildhauer Andreas Schlüter.

Dieser vollendete u.a. das Berliner Schloß, schuf die Skulpturen der sterbenden Krieger im Hof des Berliner Zeughauses sowie das Reiterstandbild des Großen Kurfürsten (Standort früher auf der Langen Brücke in Berlin, heute Innenhof des Schlosses Berlin-Charlottenburg). Mit Billigung des Deutschen Kaisers und des polnischen Königs begründete Kurfürst Friedrich III. das Königtum in Preußen.

Am 18. Januar 1701 wurde die Krönung mit großer Pracht vollzogen. Friedrich setzte zunächst sich selbst, dann seiner Gemahlin im Schlosse zu Königsberg die Krone auf. Er nannte sich jetzt Friedrich I., König in Preußen.

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