In den Kinderjahren des Kronprinzen Friedrich fuhr die königliche Familie jährlich einmal zu den Großeltern mütterlicherseits, dem Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover, nach Tangermünde.

Hier gehörte es zu den größten Vergnügen des Kronprinzen, in einem bestimmten Bäckerladen Brezeln zu kaufen und diese an Kinder und arme bettelnde Erwachsene zu verschenken. Das gefiel Friedrich wesentlich mehr als die bereits im 5. Lebensjahr begonnenen preußischen Exerzierübungen.

Mit dem Tod von Friedrich Wilhelm I. am 31. Mai 1740 übernimmt sein Sohn als König Friedrich II. in Preußen die Herrschaft. Friedrich II., wohl einer der bedeutendsten preußischen Könige, wird bereits zu Lebzeiten "Friedrich der Große" oder auch später etwas respektlos "Der Alte Fritz" genannt.

Kriege und Elend, aber auch ungeheure Veränderungen im privaten wie im rechtsstaatlichen Leben kennzeichnen seine über 45 Jahre währende Regierungszeit. Unter Friedrich dem Großen wurde Preußen eine europäische Großmacht.

Nach der ersten polnischen Teilung wird er dann König von Preußen.

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