Preußens zweiter König, Friedrich Wilhelm I., war sparsam bis geizig. Für den Ausbau seiner Armee gab er jedoch viel Geld aus. Dazu gehörte auch sein "Riesenspielzeug", das ihm den Namen "Soldatenkönig" einbrachte. Für die Langen Kerls seiner Leibgarde hatte er jeden Geldbetrag übrig. Dieses Regiment, in dem zum Schluß einheimische Preußen in der Minderzahl dienten, bestand aus 2468 Offizieren und Musketieren, von denen keiner unter 6 Fuß (= 1,90 m) sein durfte. Für den größten "Langen Kerl", den 2,14 m großen Iren Kirkland, soll der Soldatenkönig 9000 Taler bezahlt haben.

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