Friedrich erfuhr als Kronprinz eine strenge Erziehung seitens seines Vaters Friedrich Wilhelm I.. Oft gerieten sie in Streit. Friedrich beschäftigte sich mit Fluchtgedanken nach Frankreich.

Auf einer Reise von Berlin nach Ansbach in Franken quartierte sich die preußische Reisegesellschaft aus Sparsamkeitsgründen bei einem Bauern Lerch in Steinsfurt bei Sinsheim ein. Zusammen mit seinem Freund, dem jungen Leutnant Herrmann von Katte, wollte er am Morgen des 5. August 1730 von hier aus der väterlichen Gewalt entfliehen. Doch sein ständiger Aufpasser, Oberst Rochow, vereitelte die Flucht. Friedrich Wilhelm I. läßt seinen Sohn und dessen Freund Katte auf die Festung in Küstrin bringen, wo Katte wenig später enthauptet wird.

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