Der Kriegstaten müde geworden, widmete sich Friedrich II. mit zunehmendem Alter immer mehr der inneren Kolonisation. Von deren Fortgang überzeugte sich der König persönlich durch Inspektionsreisen im Oderbruch. Bereits im 16. Jhd. wurden erste Dämme im Oderbruch angelegt. Nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm von Lebus bis Wriezen neue Dämme aufschütten. Auf Anordnung von Friedrich II. begann man um 1765 den fruchtbaren Boden des Überschwemmungslandes der Oder trocken zu legen. Diese Arbeiten dauerten ca. 7 Jahre, ca. 6000 Menschen fanden in 33 Dörfern längs der Oder eine neue Heimat.

Friedrich der Große sagte damals : "Hier habe ich eine Provinz ohne Schwertstreich gewonnen".

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