Nach der Rückkehr Napoleons I. von der Insel Elba rückten die verbündeten Armeen, die sich bereits auf dem Rückweg in ihre Heimatländer befanden, in Richtung französiche Grenze vor. Im Norden bei Brüssel standen die Engländer, bei Lüttich die Preußen. Diesen beiden Armeen zog Napoleon entgegen.

Am 16. Juni schlug er die Preußen und Engländer bei Ligny und Quarte Bras. Die Engländer zogen sich nordwärts auf Waterloo zurück. Napoleon dachte nun, die geschlagenen Preußen würden sich nach Osten Richtung deutsche Grenze zurückziehen, und schickte ihnen nur ein Armeekorps nach.

Feldmarschall Blücher hatte aber dem englischen Feldherrn Wellington versprochen, ihm bei einem Angriff Napoleons zu helfen, und marschierte in einem Bogen nach Waterloo. Am späten Nachmittag des 18. Juni erschienen die Preußen, an ihrer Spitze die Schwedter Dragoner, auf dem Schlachtfeld und sorgten für die vernichtende Niederlage der Franzosen.

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