Friedrich Wilhelm IV. wird als der Romantiker auf dem Thron Preußens angesehen. Er schätzte die Friedensarbeit mehr als das Kriegshandwerk. Bewundert wurde sein reiches Wissen. Besonders der Architektur war er, bedingt durch seine Reisen nach Italien, zugetan.

1845 ließ er die Friedenskirche im Park von Sanssouci errichten. Kein Krieg, aber die Märzrevolution 1848 erlebte er, schwankend und entschlußschwach bleibt seine Haltung während dieser Märztage.

Am 5. Dezember 1848 gab er Preußen die erste Verfassung. Die ihm angebotene Deutsche Kaiserkrone lehnte er, zum Teil auf Anraten des Abgeordneten von Bismarck, im Jahre 1849 ab.

Die letzten Lebensjahre König Friedrich Wilhelm IV. waren von Krankheit überschattet. Wegen Verkalkung der Blutgefäße im Gehirn betraute er am 23. Oktober 1857 seinen Bruder, dem späteren König und Kaiser Wilhelm I., mit der "Stellvertretung".

Er zieht sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Am 2. Januar wird er von seinen Leiden erlöst und in der Friedenskirche zu Grabe getragen

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Friedrich Wilhelm IV.